Mess- und Prüfverfahren zur Lauschabwehr

Wenn wir als Experten in Sachen Lauschabwehr und Abhörschutz gerufen werden, haben Auftraggeber manchmal selber schon versucht, mit Geräten aus dem Internet wie einem „Wanzenfinder“ Abhörgeräte zu finden. Andere Auftraggeber sind schon windigen Versprechen von scheinbaren Lausch-Abwehr-Experten auf den Leim gegangen, die mit einem „Köfferchen“ anreisten, um Wanzen finden. Betreibt man Lauschabwehr und Abhörschutz professionell, haben solche Hobby-Gerätschaften allerdings nichts beim Profi-Equipment zu suchen und führen auch nicht weiter. Die Mess- und Prüfverfahren zur Lauschabwehr erfordern den Einsatz hochwertiger High-Tech-Geräte, deren Anschaffungskosten gerne in den fünf- und sechsstelligen Eurobereich geht. Das ist ein Bereich, wo man mit 29-Euro-Geräten aus dem Internet nicht mehr weiter kommt.

Welche Mess- und Prüfverfahren werden bei der Lauschabwehr eingesetzt?

Je nach Objekt wird eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren eingesetzt, um Abhöreinrichtungen oder auch versteckte Kameras aufzufinden:

Optische Untersuchung inklusiv Endoskopie und videoskopische Untersuchung

Der Beginn einer Untersuchung ist zunächst einmal natürlich die visuelle Untersuchung der entsprechenden Räumlichkeiten oder Fahrzeuge. Kann man bereits mit bloßem Auge Abhöreinrichtungen erkennen? Bei Hohlräumen (z.B. in Möbeln), doppelten Böden (z.B. für EDV), abgehängten Decken oder anderen Ecken und Winkeln helfen endoskopische Vorrichtungen, mit denen man dort auch hineinschauen kann. Bei einer solchen visuellen Untersuchung werden manchmal schon erste Geräte gefunden, die vor allen Dingen von Laien platziert worden sind.

Thermografische Untersuchungen

Elektronische Geräte im Betrieb verursachen im Regelfall Wärme. Mit einer Wärmebildkamera kann man solche Wärmequellen entdecken, auch solche hinter Abdeckungen. Auch so können unerwünschte Elektronik-Installationen detektiert werden.

Überprüfung Telefone, Telefonanlage, ggf. VoIP-Anlagen

Abhörvorrichtungen werden gerne in Telefonen oder Telefonanlagen platziert, da dort ohnehin eine Stromversorgung vorliegt und so sowohl Telefonate als auch Gespräche im Raum mitgehört werden können. Auch moderne Voice over IP Anlagen können manipuliert sein. Unsere Experten für Abhörsicherheit untersuchen solche Anlagen und Telefone standardmäßig auf Manipulationen. Manchmal sind es nur kleine zusätzliche Chips, die im Gehäuse ergänzt worden sind, dann aber dort fleißig und unauffällig ihren Dienst tun.

Funktechnische Prüfung

Mit einer funktechnischen Prüfung und einer Spektrum-Analyse können elektromagnetische Wellen überprüft werden.

NLJD-Einsatz: Zum Auffinden auch ausgeschalteter Geräte

Mit einem NLJD-Gerät können auch aktuell ausgeschaltete Abhörgeräte aufgedeckt werden, sofern sie Halbleiter beinhalten und das tun nahezu alle Abhörvorrichtungen. Diesen Einsatz eines Non Linear Junction Detektors (NLJD) sparen sich manche Wettbewerber, weil professionelle Geräte extrem teuer sind. Weil erst damit ein Lauschabwehr-Einsatz effizient wird, setzen wir solche Geräte standardmäßig zum Aufspüren von Abhörvorrichtungen ein. Mit solchen Halbleiter-Detektoren kann man eben auch sogenannte „Schläfer“ aufdecken, – dies sind Wanzen, die gerade ausgeschaltet sind. Herkömmliche, preiswertere Detektoren würden solche Wanzen gar nicht finden. Praktisch jede Abhörvorrichtung hat mindestens eines der folgenden Bauteile:

  • Chipdiode
  • Transistor
  • Widerstand

Und genau solche Bauteile können mit einem NLJD-Gerät aufgefunden werden.

3D-Röntgen-Überprüfung

Sofern erforderlich, können Gegenstände, in die man nicht hineinschauen kann, auch per Röntgentechnik durchleuchtet werden. Wenn diese z.B. weder durch Öffnen noch durch Endoskopie einen Einblick in das Innenleben ermöglichen.

LAN / WLAN Netzwerk-Überprüfung

Datenabgriffe finden häufig auch über Netzwerke statt, z.B. LAN oder WLAN. Auch dies überprüfen unsere Experten. Manchmal hat sich jemand in die Netzwerke gehackt oder einfachen Zugang über entsprechende Codes erlangt.

Trägerfrequenzprüfungen im Stromnetz

Was die wenigsten wissen: Auch über das Leitungsnetz im Haus können Sender betrieben werden. Unsere Experten spüren auch Sender im 220/230-Volt Netz eines Hauses auf. Überdies sind gelegentlich auch in Stromschaltern, Steckdosen und Verteilerdosen Abhörvorrichtungen installiert, die von dort gleich mit Strom versorgt werden können.

Kabelradar / Zeitbereichsreflektometrie (TDR)

Mit diesem Verfahren – auch Time Domain Reflectometry (TDR) genannt – können Lauflängen und Reflexionscharakteristika von elektromagnetischen Wellen analysiert werden. Auch so findet man Manipulationen, die durch Abhörvorrichtungen zustande kommen.

Überprüfung sonstiger IT / Smart Devices

Natürlich wird auch die sonstige IT einer Prüfung überzogen, z.B.:

  • Router
  • IoT (Internet of Things) – Geräte
  • Notebook / Tablet
  • Smartphones etc.
  • PC

Mindestens die folgenden Geräte kommen bei der Lauschabwehr / Abhörschutz zu Einsatz:

Um obige Überprüfungen durchzuführen, kommen immer mindestens die folgenden Geräte zum Einsatz:

  • Spektrumanalyzer
  • Allbandempfänger
  • Frequenzzähler
  • Halbleiter-Detektor (NLJD)
  • NF- und HF-Messgeräte
  • Profi-Wanzen-Detektor

Nahfeldmessungen geben häufig Hinweise auf Abhöreinrichtungen

Mit sogenannten Nahfeldmessungen können drahtlose Übertragungsverfahren häufig detektiert werden. Schon häufig wurden mit dieser Methode versteckte Vorrichtungen gefunden. Auch Infrarotmessungen führen häufig zum Auffinden von „schlecht“ versteckten Kameras.

Unterschied zwischen Profi-Abhörvorrichtungen und Laien-Geräten

Während von Laien angebrachte Abhörvorrichtungen meist aus billigen GSM-Abhörvorrichtungen mit Bezugsquelle Ebay, Amazon oder sonstigen Internetquellen bestehen und meist schnell entdeckt werden können, ist das Auffinden professioneller Abhöreinrichtungen, die von Profis wie Nachrichtendiensten, ausländischen Wettbewerbern etc. angebracht werden, meist schwieriger. Aber auch solche Geräte werden von unseren Experten gefunden, wenn sie vorhanden sind.

Messgeräte zu haben ist nicht ausreichend, man muss sie auch fachgerecht bedienen können

Die Anschaffung von Profi-Messgeräten allein ist nicht ausreichend, man muss auch in der Anwendung ausgebildet und geschult sein. Mit Spektrum-Analysatoren kann man z.B. die Funksignale von sendenden „Wanzen“ entdecken. Aber nur, wenn man solche Geräte auch gezielt und richtig bedienen kann. Denn auf ähnlichen Frequenzen wie die Wanzen senden auch zahlreiche legale Sender wie TV-Sender, Radiosender, Mobiltelefone oder auch Datenfunk. Hier genau herauszufinden, was legal und was illegal ist, erfordert Expertenwissen.

Bloßstellende elektromagnetische Abstrahlung von IT Geräten

Profis unter den „Abhör-Spezialisten“ gewinnen ihre Informationen aus der bloßstellenden elektromagnetischen Abstrahlung bestimmter IT-Geräte. Jedes IT-Gerät strahlt elektromagnetische Strahlen ab, die ein Dritter auffangen kann. Dies kann man zwar verhindern, wird aber in der Praxis allenfalls bei Geheimdiensten, dem Bundeskanzleramt oder der NATO praktiziert, die sogenannte „TEMPEST“-Geräte einsetzen, die auf Abschirmung solcher Strahlen aufbauen. Typisch für solche Abstrahlungen unter den IT-Geräten sind z.B. Rechner, Drucker oder sonstige Peripherie-Geräte.

Wir erkennen auch das Auffangen solcher Abstrahlung, wenn Auffang-Vorrichtungen vorhanden sind.

Nur Profis beauftragen, die auch mit Profi-Equipment den Auftrag wahrnehmen

Wenn es um professionelle Lauschabwehr und Abhörschutz geht, sollten Sie nur Experten beauftragen, die auch mit Profi-Equipment bei Ihnen anfahren. Letztendlich werden nur Profis, die auch mit Profi-Equipment umgehen können, eine professionelle Arbeit abliefern können.

Es nützt Ihnen nichts, wenn Ihnen ein Pseudo-Experte verspricht, dass Sie „vermutlich sicher“ sind.

Wenn Sie wirklich sicher wissen wollen wie es steht und die höchstmögliche Sicherheit über den Lausch- und Abhörstatus haben wollen, sollten Sie uns kontaktieren. Unser zertifizierter Sachverständiger für Cybersicherheit und Abhörschutz freut sich auf Ihren Anruf.

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